Ja, ich bin einer von diesen Leuten, die zeichnen, solange sie sich erinnern können. Ein Elternhaus mit verschiedenen künstlerischen Ambitionen hat die Entscheidung für eine kreative Karriere selbstverständlich erscheinen lassen. Ich habe an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig Kommunikationsdesign studiert und dort mein Diplom gemacht. Direkt gefolgt von einer Anstellung in einer jungen Werbeagentur, in der Skizzieren ein regelmäßiges Design- und Visualisierungs-Tool wurde. Die Regeln und Anforderungen der Branche mussten schnell gelernt werden und erste Bewegtbild-Projekte brauchten ein Storyboard. Von hier war es ein kleiner Schritt in eine Freelance-Laufbahn, die bis heute anhält.
Meine Kunden und Freunde sagen mir, meine Arbeitsweise sei schnell und effizient und ich involviere mich umfassend in eine Aufgabe. Diese Eigenschaften liegen offenbar in meiner Natur – ich habe mich niemals hingesetzt und beschlossen „ich werde jetzt schnell im Zeichnen und Denken und dann Illustrator“. Dass ich Storyboard Artist geworden bin, ist eher eine logische Folge meiner Eigenschaften anstatt einer schon immer gehegten beruflichen Vision. In der Rückschau fühlt es sich schlicht natürlich an.